Beziehung zu dir selbst
Persönlichkeit und Motivation

Warum die Beziehung zu dir selbst die wichtigste von allen ist

Jeder will sie: Die perfekte Beziehung. Bevor du dich jedoch auf die Suche nach ihr begibst, solltest du dich zuerst um eine Sache kümmern: Die Beziehung zu dir selbst. Sie ist die wichtigste von allen.

Beziehungen zwischen zwei (oder mehreren) Menschen gelten allgemein als kompliziert: Unterschiedliche Ansichten, Meinungen und Interessen führen oftmals zu Spannungen und Konflikten.

Muss es denn wirklich so sein? Was, wenn dich in Wahrheit nur eine einzige Sache wirklich daran hindert, eine erfüllte Beziehung zu führen?

Die meisten Menschen werden unglücklich in Beziehungen, weil sie unglücklich mit sich selbst sind.

Ich spreche dabei nicht nur von der klassischen Paar-Beziehung, sondern auch von der Beziehung zu engen Freunden, Bekannten und Verwandten, Arbeitskollegen und Geschäftspartnern.

Wenn diese Beziehungen leiden, hat das meistens einen einzigen Grund:

Du nimmst die Beziehung zu dir selbst nicht ernst genug. 

Viele Menschen erwarten, dass ihre zwischenmenschlichen Beziehungen reibungslos funktionieren und reagieren meist äußerst verwundert, wenn plötzlich Auseinandersetzungen und Streitigkeiten an der Tagesordnung liegen.

Wie sollen jedoch die Beziehungen zu anderen funktionieren, wenn du es nicht schaffst, eine gesunde Beziehung zu dir selbst zu pflegen?
Vielleicht ist dir noch gar nicht bewusst, dass du die Beziehung zu dir selbst bisher zu wenig beachtet hast?

Damit soll ab sofort Schluss sein. Ich wünsche mir, dass du ab sofort die Beziehung zu dir selbst genauso ernst nimmst, wie deine restlichen Beziehungen, denn:

Die Beziehung, die du mit dir selber hast, bildet die Basis für alle deine anderen Beziehungen.

Die gute Nachricht ist – solltest du diese Basis bisher etwas vernachlässigt haben – du kannst lernen, wie du eine gute Beziehung zu dir selbst aufbaust. Fange am besten heute noch damit an, dich mit dieser Aufgabe auseinanderzusetzen.
Normalerweise will ich dich wirklich nicht stressen, diese Sache hat jedoch allerhöchste Priorität.

Hier sind ein paar Tipps, wie du damit beginnen kannst, eine wundervolle Beziehung zu dir selbst aufzubauen:


Gib dir selbst die Zeit, die du brauchst.
Sobald du erkannt hast, wie wichtig es ist, die Beziehung zu dir selbst zu stärken, wirst du merken, wie sich einiges verändert: Du stehst am Beginn eines intensiven Prozesses, der dir anfangs ziemlich viel Kraft und Energie kostet – kein Wunder, schließlich fängst du damit an, grundlegende Verhaltensmuster komplett neu auszurichten.

Es ist also völlig normal, dass du plötzlich über Dinge reflektierst, an die du bisher nicht ein einziges Mal gedacht hast. Es kann sogar sein, dass du beginnst, dein Umfeld anders wahrzunehmen, ja sogar, dass du neben den Beziehungen zu anderen Menschen auch dein komplettes Lebenskonzept hinterfragst.

Sehe diesen Prozess einfach als Phase der Neuorientierung, die so lange dauern darf, wie du es für richtig hältst. 

Ob das nun ein paar Wochen oder Monate sind, du entscheidest, wie lange es dauert, die Beziehung zu dir selbst neu zu definieren. Wenn es im Rahmen deiner Möglichkeiten liegt, empfehle ich dir an dieser Stelle dringend, eine kleine Auszeit einzulegen – etwas Abstand vom “echten Leben” zu nehmen, wirkt manchmal Wunder!

Lerne, dich so zu akzeptieren, wie du bist.
Dir sind bestimmt schon einmal folgende Gedanken durch den Kopf gegangen: Ich will mich ja so gerne selbst lieben, aber es gibt doch so vieles, das mich an mir selber stört.
Auch wenn diese Gedanken bei den meisten Menschen an der Tagesordnung stehen, sind sie nichts weiter als pures Gift.

Um zufrieden zu werden, müssen wir aufhören, ständig nach Perfektion zu streben.

Jeder von uns hat es im Kopf: Das perfekte Idealbild von uns selbst, dass wir so gerne erfüllen würden. Meistens jedoch setzen wir uns damit nahezu unerreichbare Ziele.
Ob es nun die perfekte Modelfigur ist, die besten Noten in der Ausbildung oder im Studium, die liebevollsten Eigenschaften, die uns zur unwiderstehlichsten Partnerin machen – wir tendieren leider viel zu oft dazu, uns unsere Ziele viel zu hoch zu stecken, dass Enttäuschung und Frustration schon fix vorprogrammiert sind.

Um ernsthaft glücklich zu sein, brauchen wir nichts von den oben genannten Attributen. Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass es verwerflich ist, große Ziele zu haben.
Unsere Ziele sollten jedoch stets realistisch bleiben und uns nicht zu Gefangenen unserer eigenen Vorstellungen machen.

Auch wenn ich dich dazu inspirieren will, die beste Version von dir selbst zu werden, müssen wir zuerst an der Basis beginnen.
Versuche dir, folgendes einzuprägen: Du bist genau so richtig, wie du bist. Mit all deinen Fehlern, Makeln und schlechten Eigenschaften – auch sie sind ein Teil von dir und machen dich zu einem wundervollen Menschen mit Ecken und Kanten.
Du hast es nicht nötig, dich als Person zu verändern, oftmals genügt es schon, dich in gewissen Bereichen weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Es gibt keinen Grund, dich in diesem Moment weniger zu lieben, auch wenn du deine Ziele noch nicht erreicht hast.

Wenn du es schaffst, dich in jeder Lebenssituation so zu akzeptieren, wie du bist, steht deinem Glück nichts mehr im Wege.

Werde dir bewusst, dass dein eigenes Glück immer bei dir selbst beginnt.
Wenn du dich selbst nicht liebst, machst du es jemand anderem verdammt schwer, dich zu lieben.
Richtig gehört: Um anderen überhaupt die Chance zu geben, dich ernsthaft zu lieben, solltest du deine Beziehung zu dir selbst bereits gefestigt haben.
Ich vertrete dabei nicht die Ansicht, dass die Gefühle der Menschen, die dir nahe stehen, dir gegenüber nicht ernst gemeint sind – meistens jedoch fällt es gerade denjenigen schwer, tiefgründige Freundschaften und Beziehungen zu schließen, die mit sich selbst nicht im Reinen sind.

Den Fehler, den viele gerne begehen, ist es, diesen Teil einfach auszulassen und in Folge auch die Verantwortung darüber abzugeben: Ob du mit dir selbst glücklich bist, hängt zu 100 Prozent nur von dir selbst ab und von niemand anderem sonst.
Kein Partner, keine beste Freundin, kein Familienmitglied kann jemals dafür verantwortlich gemacht werden, wie du zu dir selbst stehst.

Wenn du es nicht schaffst, dich selbst zu lieben, wer soll es dann bitte sonst tun?

Auch wenn ein positives Umfeld die Sache für dich um einiges leichter macht, liegt das letzte Wort in dieser Angelegenheit nur bei dir.
Indem du lernst, die volle Verantwortung über dein persönliches Glück zu übernehmen, wirst du frei und unabhängig gegenüber den willkürlichen Gefühlen der anderen, die du sowieso nicht steuern kannst.

Fokussiere dich auf deine Stärken statt auf deine Schwächen.
Leider ist es in unserer Kultur üblich, die Menschen für ihre Schwächen zu verurteilen, als ihre Stärken hervorzuheben. Ich bin fest davon überzeugt, dass jemand, der regelmäßig gelobt wird und von seinen Mitmenschen positive, motivierende Worte hört, um einiges glücklicher ist als jemand, der ständig kritisiert wird.
Aufbauende Worte beflügeln uns und bestärken uns in unserem Gefühl, am richtigen Weg und in unserem Umfeld willkommen zu sein.
Hört man jedoch oft negative, zermürbende Worte, führt es meistens dazu, dass unser Selbstbewusstsein ordentlich geknickt wird und wir Tag für Tag ein kleines Bisschen mehr den Glauben an uns selbst verlieren.
Deshalb ist es umso wichtiger, dir darüber klar zu werden, worin genau deine Stärken und Talente liegen und herauszufinden, in welcher Rolle du dich besonders wohl fühlst.

Vertraue hierbei auf deine Intuition, sie kennt den Weg genau. Wenn du verstärkt darauf achtest, wirst du merken, dass sie immer wieder versucht, dich genau dorthin zu führen, wo du hingehörst.

Dabei ist es ab und zu auch okay, dir deine Schwächen bewusst zu machen  – vor allem dann, wenn sie deinen Alltag negativ beeinflussen.
Wenn du es zum Beispiel jeden Tag nur mit großer Mühe schaffst, aus dem Bett zu kommen, solltest du versuchen, daran zu arbeiten um nicht deine wertvollen Vormittage komplett zu verlieren – wenn du jedoch ab und zu eine Stunde länger im Bett bleibst als geplant, ist das noch lange kein Grund zur Beunruhigung.

Sei nicht zu streng mit dir selbst, es ist völlig okay, manchmal einen schwächeren Tag zu haben.

Hör damit auf, andere um Erlaubnis zu fragen.
Damit du ein erfülltes, glückliches Leben führen kannst, ist es besonders wichtig, dass du dir über eine Sache im Klaren bist:

Du alleine definierst die Regeln, nach denen du dein Leben gestalten und erleben willst.

Ich wünsche mir, dass du ab sofort damit aufhörst, andere um Erlaubnis zu fragen, ob dein Weg auch für andere in Ordnung ist.
Lerne, darauf zu vertrauen, dass dein Weg – so einzigartig wie er auch sein mag – der richtige ist.
Wenn du ein Lebenskonzept gefunden hast, das deinen Wünschen und Vorstellungen entspricht, dann setze alles daran, es auch Realität werden zu lassen.
Auch wenn jemand anderer mit deinen Plänen nicht einverstanden ist – vergiss eines nicht: Es ist dein Leben und nicht das der anderen.

Die richtigen Menschen werden dabei keine Mühe scheuen, dich auf deinem Weg zu unterstützen!

 LOVE YOURSELF. BE HAPPY

Deine Verena

Schön, dass du da bist! Ich bin Verena, lebe im schönen Wien und schreibe hier mit viel Liebe und Leidenschaft über die Themen mentales Training, persönliche Weiterentwicklung, Motivation und (Business-)Mindset. Meine Mission ist es, dir dabei zu helfen, dein wahres Potential zu entdecken und dein bestes Ich zum Vorschein zu bringen, damit du endlich die Powerfrau in dir erweckst 🙂 Let your light shine!

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Schön, dass du da bist! Ich bin Verena, lebe im schönen Wien und schreibe hier mit viel Liebe und Leidenschaft über die Themen mentales Training, persönliche Weiterentwicklung, Motivation und (Business-)Mindset. Meine Mission ist es, dir dabei zu helfen, dein wahres Potential zu entdecken und dein bestes Ich zum Vorschein zu bringen, damit du endlich die Powerfrau in dir erweckst :) Let your light shine!

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