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Life-Coaching

Was du sofort tun solltest, wenn du dich mit allem überfordert fühlst

Deine E-Mail-Inbox ist seit Wochen überfüllt, ständig klingelt dein Handy und jeden Tag kommen weitere Dinge dazu, die du am besten gestern schon hättest erledigen sollen. Du willst so gerne alles geben und ständig produktiv sein, aber du merkst, wie dir schön langsam die Luft ausgeht. Du arbeitest fast rund um die Uhr und trotzdem gibt es immer öfter Momente, in denen du glaubst, nicht so recht weiter zu kommen.
Du fühlst dich überfordert von deinen zahlreichen Terminen, Plänen und Aufgaben, dass du schon gar nicht mehr weißt, womit du anfangen sollst. Keine Panik, auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Ich gebe dir ein paar Tipps, was du sofort tun kannst, wenn du das Gefühl hast, es geht nichts mehr und du dich mit allem überfordert fühlst.

Dein Tag hat gerade mal angefangen und du hast keinen blassen Schimmer, wie du all deine Aufgaben und Verpflichtungen auch nur halbwegs rechtzeitig erledigen kannst?

Nur ein Blick auf deinen Terminkalender reicht und du realisierst, dass dein nächster freier Moment – von einem kompletten Tag ganz zu schweigen – in weite Ferne rückt.

Von freien Abenden und Wochenenden reden wir schon gar nicht mehr.

Aber es ist okay so.

Schließlich hast du dir das so ausgesucht.

Du willst Großes erreichen und da muss man eben Opfer bringen.

Du willst die beste in deinem Job sein, dein eigenes Business aufbauen, einen Rekord im Sport brechen, Familie und Karriere unter einen Hut bringen – oder all diese Dinge auf einmal.

Ist doch klar: Wer viel erreichen will im Leben muss auch bereit sein, einiges dafür zu tun. 

Und dazu zählt eben auch, rund um die Uhr zu arbeiten, wenn es sein muss.

Du wunderst dich jetzt vielleicht, warum ich das überhaupt in Frage stelle.

Viel zu arbeiten und Tag und Nacht produktiv zu sein ist doch der einzige Weg, um erfolgreich zu sein. Deine To Dos erledigen sich schließlich nicht von selbst.

Und auch wenn die 4-Stunden-Woche von Tim Ferriss ein sehr interessantes und inspirierendes Konzept ist (hier kannst du das Buch bestellen: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben), dauert es meistens richtig lange, bis es so weit ist, dass du deine Arbeitszeit auf ein derartiges Minimum reduzieren kannst.

Bis es soweit ist, heißt es schuften, schuften, schuften. Damit du irgendwann einmal die Früchte deiner harten Arbeit ernten kannst.

Kein Wunder also, dass du mit deinen Aufgaben und Verpflichtungen kaum hinterher kommst und dich ständig gestresst fühlst (Hier findest du übrigens ein paar gute Gründe, wieso Stress ziemlich schlecht für dich ist).

Es ist so einfach, andauernd viel zu viel zu tun zu haben. Und eigentlich hast du auch gar keine Zeit, genauer darüber nachzudenken, denn in dieser Zeit hättest du doch wieder etwas erledigen können!

Wenn du aber über einen längeren Zeitraum genau so weiter machst und ständig unter Strom stehst, immer nur lieferst und permanent Vollgas gibst, kann es ganz schnell gehen, dass das hier passiert: Weil du viel zu sehr damit beschäftigt bist, immerzu produktiv zu sein, bist du gar nicht mehr in der Lage zu erkennen, ob dich, das, was du tust, auch wirklich voran bringt. 

Wenn du dir selbst immer mehr Aufgaben gibst, die dich zeitlich voll und ganz einnehmen, wirst du immer weniger Zeit für andere Dinge in deinem Leben haben.

Es ist ja schön und gut für einen bestimmten Zeitraum auf einen Großteil deiner Freizeit zu verzichten, wenn es aber soweit kommt, dass du kaum Zeit für dich selbst über hast, begibst du dich auf sehr dünnes Eis: Nach und nach wirst du merken, wie deine Energie weniger wird, bis du dich immer mehr überfordert von allem fühlst.

Wenn dir alles zu viel wird, wirst du irgendwann die Freude an deiner Tätigkeit verlieren. Vielleicht nicht von heute auf morgen, dieser Prozess ist schleichend.

Und wenn das passiert, dann bist du ziemlich weit davon entfernt, deine Ziele zu erreichen.

Deshalb ist es umso wichtiger für dich, schnell zu reagieren, sobald du merkst, du fühlst dich überfordert.

Hier gilt: Lieber früher als später handeln, dann kannst du diesem Gefühl auch relativ schnell entgegenwirken und deine Energie zurückgewinnen.

Wenn du keine Zeit mehr für dich selbst hast, hast du komplett darin versagt, dir deine Zeit richtig einzuteilen.

 

was du sofort tun solltest, wenn du dich überfordert fühlst

Hier sind ein paar Dinge, die du tun kannst, sobald du dich überfordert fühlst

Wenn du dich so richtig überfordert fühlst, ist vor allem eines wichtig: Versuche, nicht in Panik zu geraten. Gerade heutzutage kann es unfassbar schnell gehen, dass du dich leicht übernimmst und dir alles zu viel wird. Besonders hilfreich ist es, wenn du auf dieses Gefühl hörst, nur dann kannst du auch etwas dagegen tun.
Hier habe ich eine kleine Liste an Dingen für dich, die du sofort tun kannst, wenn du dich das nächste Mal überfordert fühlst, probier’s einfach aus 🙂

 

1. Nimm dir so schnell als möglich eine kleine Auszeit.
Wenn du zu viel um die Ohren hast und deine Aufgaben kein Ende nehmen, hilft meiner Meinung nach nur eines: Einen Schritt zurückgehen und einfach mal nichts tun. Ja, richtig gehört: Auch dein Hirn braucht manchmal Luft zum Atmen. Wenn du ihm diese nicht gönnst, wird es früher oder später zu überlastet sein, dass ihm selbst die kleinsten Aufgaben zu viel sind. Außerdem wird es dir sehr viel helfen, deine Gedanken zu ordnen und frische Energie zu tanken. Plane am besten fixe Zeiten ein, in denen du nur Zeit mit dir selbst verbringst. Mindestens ein Abend pro Woche sollte ganz alleine dir gehören. Glaube mir, du wirst ihn lieben!

2. Schreibe der Perfektionistin in dir einen Abschiedsbrief.
Überforderung entsteht oft auch dadurch, dass du das Gefühl hast, deinen eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden. Es reicht dir nämlich nicht, deine To Dos zu erledigen, sondern du willst sie auch noch so perfekt als möglich machen. Auch wenn das ein sehr löblicher Ansatz ist, kostet dich diese Absicht vor allem eines: sehr viel Zeit, die dir an anderen Ecken fehlt. Ich persönlich bin ein großer Fan des Leitspruchs “Done is better than perfect”, was so viel bedeutet wie erledigte Dinge, die nicht perfekt sind, sind besser als die Dinge, die nicht fertig werden, weil sie noch darauf warten, perfekt zu werden. Es ist also ein sehr guter Zeitpunkt, der Perfektionistin in dir einen Abschiedsbrief zu schreiben: Überlege dir lieber, welche deiner Tätigkeiten dir auch wirklich Ergebnisse liefern – in welche Hülle diese Ergebnisse dann gepackt werden, ist oft gar nicht so wichtig.

3. Mache etwas, das rein gar nichts mit deiner Arbeit zu tun hat.
Wenn du deine gesamte Zeit nur mit Arbeit verbringst, mag sie noch so erfüllend sein, wirst du irgendwann einmal merken, wie dein Leben an dir vorüberzieht ohne dass du viel davon mitbekommen hast. Natürlich kannst du auch sehr viel durch deinen Beruf erleben, aber es ist doch ein ziemlich hohes Risiko, dich nur auf diese eine Säule im Leben zu fokussieren. Das Leben hat doch noch so viel mehr zu bieten als nur Arbeit und Produktivität! Außerdem wird dir deine Arbeit viel leichter fallen, wenn du regelmäßig Dinge tust, die rein gar nichts mit deiner Arbeit zu tun haben. Hier findest du oft die besten Inspirationen, die dir viele gute Ideen und Inputs für deine Arbeit bringen können.

4.  Work smart, not hard.
Meiner Meinung nach bringt es relativ wenig, jeden Tag rund um die Uhr zu arbeiten. Genau wie nach Shopping, Essen oder Computerspielen – du kannst auch nach Arbeit süchtig werden, oft viel schneller als du denkst. Außerdem sind die wenigsten Menschen wirklich rund um die Uhr produktiv, am Ende zählt es auch nicht, wie viele Stunden du gearbeitet hast, sondern was dabei herauskommt. Deshalb ist es umso wichtiger darauf zu achten, wofür du deine Zeit genau investierst, es gilt die Devise: “Work smart, not hard”.
Ziele erreichen macht auch viel mehr Spaß, wenn man sich Zeit nimmt, den Weg dorthin etwas zu genießen.

5. Erinnere dich daran, wer du eigentlich sein willst.
Wenn du dich das nächste Mal überfordert fühlst, frage dich doch einfach, wieso du dich immer wieder in eine Situation begibst, mit der du so eigentlich gar nicht zufrieden bist. Es muss sich so sein, dass dein Leben nur von Stress, Terminen und einer Fülle an Aufgaben besteht – ist es wirklich das, was du wolltest? Nimm dir einen Augenblick Zeit und denke nochmal ernsthaft darüber nach: Ist es das Leben, das du wirklich führen willst? Oder willst du vielleicht etwas ganz anderes machen und jemand anderer sein? Du kannst dir dein Leben so gestalten, so wie du es möchtest, deshalb ist es sehr wichtig, für dich zu erkennen, wie du leben willst und wer du sein willst.

Ich hoffe, du weißt jetzt, was zu tun ist, wenn du dich das nächste Mal überfordert fühlst. Du alleine hast es in der Hand, wie lange du diesem Zustand Raum gibst und hast jederzeit die Möglichkeit, deine Umstände zu ändern.

Vergiss nicht, deinen Freunden von meinen Tipps zu erzählen, ich bin mir sicher, du tust ihnen damit etwas Gutes 🙂

LOVE YOURSELF. BE HAPPY

Deine Verena

 

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Schön, dass du da bist! Ich bin Verena, lebe im schönen Wien und schreibe hier mit viel Liebe und Leidenschaft über die Themen mentales Training, persönliche Weiterentwicklung, Motivation und (Business-)Mindset. Meine Mission ist es, dir dabei zu helfen, dein wahres Potential zu entdecken und dein bestes Ich zum Vorschein zu bringen, damit du endlich die Powerfrau in dir erweckst 🙂 Let your light shine!

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Schön, dass du da bist! Ich bin Verena, lebe im schönen Wien und schreibe hier mit viel Liebe und Leidenschaft über die Themen mentales Training, persönliche Weiterentwicklung, Motivation und (Business-)Mindset. Meine Mission ist es, dir dabei zu helfen, dein wahres Potential zu entdecken und dein bestes Ich zum Vorschein zu bringen, damit du endlich die Powerfrau in dir erweckst :) Let your light shine!

4 Comments

  1. Ich habe festgestellt, dass es mir hilft erst mal eine Nacht drüber zu schlafen, wenn mich jemand um etwas bittet. Dann sage ich nicht spontan zu und ärgere mich hinterher über die Zusatzaufgabe für die ich keine Zeit habe.

    1. Verena

      Liebe Franziska,
      eine Nacht darüber schlafen ist auf jeden Fall eine gute Idee! Am nächsten Tag hat man oft ein viel klareres Bild von allem und sagt nicht aus einem Impuls heraus zu allem ja 🙂

  2. Ein schöner Beitrag!! Ich musste auch merken, dass Beruf, Blog, Reisen für den Blog und Freund, Familie und Freunde unter einen Hut zu bekommen einfach nicht funktioniert. Ich habe auch gelernt, wie Franziska, einfach mal Nein zu sagen und darüber zu schlafen.
    lg Sabrina

    1. Verena

      Vielen Dank, liebe Sabrina! Es ist sehr wichtig, auch mal Nein zu sagen, auch wenn es am Anfang noch etwas schwer fällt.
      Aber die richtigen Menschen in deinem Umfeld werden das schon verstehen und dich bei deinen Vorhaben unterstützen!
      Ich wünsche dir gutes Gelingen dabei!!

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